Der Volkshochschulverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist der Fach- und Interessenverband der Volkshochschulen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Der VHS-Verband vertritt die Interessen der Volkshochschulen und ihrer Träger. Er fördert die Qualitätsentwicklung der Volkshochschularbeit, koordiniert, informiert und berät.
Die Geschäftsstelle des Volkshochschulverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist nach LQW3 retestiert und ist regionale Unterstützungsstelle in M-V.
Leitbild
Identität, Auftrag, Werte und Ziele
Der Volkshochschulverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist der Fachverband der Volkshochschulen des Landes und ihrer Trägereinrichtungen. Er vertritt auf der Basis seiner Satzung und des Weiterbildungsgesetzes bildungspolitisch die Interessen der Volkshochschulen in Mecklenburg-Vorpommern und fühlt sich den Traditionen der Volkshochschularbeit verpflichtet.
Der Volkshochschulverband fördert die dynamische Entwicklung der Volkshochschulen als Einrichtungen des lebensbegleitenden Lernens der Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern. Er setzt sich dafür ein, die Volkshochschulen als kommunale Einrichtungen zu erhalten und weiter zu entwickeln. Um die Aufgaben erfüllen zu können, bedient sich der Volkshochschulverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. seiner Verbandsgeschäftsstelle.
Die Verbandsgeschäftsstelle, das Kompetenzzentrum und ausführende Organ des Volkshochschulverbandes, versteht sich als Plattform für den Erfahrungsaustausch der Volkshochschulen, fördert die Kooperation der Volkshochschulen untereinander und mit anderen Bildungspartnerinnen und Bildungspartnern. Sie arbeitet nach den Grundsätzen der Mitbestimmung und Partizipation. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle handeln mit einem hohen Qualitätsbewusstsein auf der Basis von Kollegialität, Vertrauen und Kooperationsfähigkeit. Die Verbandsgeschäftsstelle bekennt sich zur Strategie des Gender Mainstreaming mit dem Ziel der Gleichstellung von Männern und Frauen im Bildungsprozess. Das heißt, sie berücksichtigt bei der Gestaltung und Umsetzung ihres Bildungsauftrages die Blickwinkel und Lebensrealitäten von Männern und Frauen auf allen Organisationsebenen und bei allen Entscheidungsprozessen. Das Selbstverständnis der Geschäftsstelle ist das einer „lernenden Organisation“.
Adressatinnen und Adressaten
Die Verbandsgeschäftsstelle stellt ihre Dienstleistungen
- den Volkshochschulen und ihren haupt- und nebenberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
- Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmern,
- Nutzerinnen und Nutzern von Kursmaterial und
- Abnehmerinnen und Abnehmern von Veröffentlichungen und Beratungsangeboten zur Verfügung.
Leistungen und Ressourcen
Die Verbandsgeschäftsstelle versteht sich als Dienstleisterin vor allem in folgenden Bereichen
- Aufnehmen, Bearbeiten und Verbreiten von Informationen für die Volkshochschulen,
- Unterstützung der qualifizierten, kontinuierlichen Fortbildung der haupt- und nebenamtlichen pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkshochschulen,
- Unterstützung und Beratung der Volkshochschulen bei der Entwicklung und Durchführung von Bildungsangeboten, der Gewinnung von Referentinnen und Referenten und der Koordinierung der Arbeit zwischen den Volkshochschulen,
- Förderung und Begleitung von Qualitätsprozessen,
- Unterstützung der Entwicklung, Durchführung und Evaluierung von Landes-, Bundes- und EU-Projekten,
- Erfassen und Auswertung statistischer Angaben,
- Organisation und Koordination von Prüfungen.
Definition gelungenen Lernens
Dabei betrachten wir eine Dienstleistung als gelungen, wenn
- sie als Prozess der Planung, Organisation, Durchführung und Evaluation verstanden wurde und verlief,
- wenn Vereinbarungen zu Zielen, Inhalten, Methoden und Preisen sowie Erwartungen der Kundinnen und Kunden, Partnerinnen und Partner im Dienstleistungsprozess, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllt wurden
- und das Kriterium der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt wurde.
Zentrale Aufgabe der Verbandsgeschäftsstelle ist die Sicherung von Rahmenbedingungen für gelungene Lernprozesse. Ein Lernprozess gilt für uns als gelungen, wenn er
- an vorhandene Kompetenzen der Lernenden anknüpft und die Lernenden weitere erwachsenenpädagogische und fachdidaktische Kompetenzen erwerben konnten,
- an Erfahrungen reflektierter innovativer Praxis (am Modell, am Fall lernen) anknüpft,
- neue Erkenntnisse zum Lernen Erwachsener vermittelt,
- medienpädagogische sowie Lernberatungskompetenz fördert.
Ergebnis eines gelungenen Lernprozesses ist die Erweiterung der Handlungsfähigkeit der Lernenden.
Zur Erfüllung dieser Leistungen stehen materielle, fachliche und personelle Ressourcen zur Verfügung. Die Zuwendungen des Landes, Mitgliedsbeiträge und Mittel aus Landes-, Bundes- und EU-Projekten bilden die Grundlage der Arbeitsfähigkeit im Interesse der Volkshochschulen des Landes. Moderne Informations- und Kommunikationstechniken ermöglichen eine rationelle Bearbeitung von Vorgängen.
Die fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Kernstück der personellen Ressourcen. Darüber hinaus tragen die kooperative Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verband und die Mitwirkung in verschiedenen Netzwerken zur Leistungsfähigkeit bei. Kontakte, auch die Mitgliedschaft im Deutschen Volkshochschulverband (DVV) und die Kooperation mit anderen Landesverbänden, stellen eine Quelle für Arbeits- und Leistungsfähigkeit dar.

