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Einstieg in AZAV für Volkshochschulen in MV

Zeit Dienstag, 29.09.2026, 13:00 Uhr - 15:30 Uhr
Anmeldeschluss 25.09.2026
Ort online (vhs.cloud)
Entgelt 0,00 €
Zielgruppe Fachbereichsleitende
vhs-Leitungen
Referent*in Christina Münster
Greta Brock
Nadja Rocklage
Ansprechperson(en) Christina Münster (03853031557, cm@vhs-verband-mv.de)


Der fachliche Impuls richtet sich an Fachbereichsleitungen des Fachbereichs Arbeit & Digitale Transformation, an Volkshochschulleitungen sowie weitere interessierte Mitarbeitende der Volkshochschulen in Mecklenburg-Vorpommern.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und unter welchen Bedingungen der Einstieg in AZAV für die eigene vhs sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar sein kann, auch als mögliche Ergänzung oder Alternative zum derzeit teilweise komplexen LQW-Verfahren.


Inhalte


Nach einer kurzen Wiederholung der Grundlagen der Träger- und Maßnahmenzulassung werden unter anderem folgende Fragen aufgegriffen:

  • Welche Förderinstrumente und Zugangswege gibt es – beispielsweise Bildungsgutscheine und Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine?

  • Welche Anforderungen werden an Bildungsträger, Personal, Infrastruktur und Qualitätsmanagement gestellt?

  • Wie lassen sich regionale Arbeitsmarktbedarfe und geeignete Zielgruppen ermitteln?

  • Welche Maßnahmenprofile passen zu den vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen einer vhs?

  • Wie können bestehende vhs-Angebote mit AZAV-Maßnahmen verbunden werden?

  • Welche Rolle spielen die Bildungszielplanung, die Zusammenarbeit mit Agenturen für Arbeit und Jobcentern sowie regionale Netzwerke?

  • Welcher organisatorische und finanzielle Aufwand ist mit der Umsetzung verbunden?

  • Welche Unterstützungsstrukturen und weiteren Maßnahmenträger können für die Volkshochschulen in Mecklenburg-Vorpommern relevant sein?

  • Praxisbericht der vhs ARBERLAND


    Einblick gibt Greta Brock von der vhs ARBERLAND in Regen. Sie berichtet von Erfahrungen mit unterschiedlichen AZAV-Angeboten – von individuellen Einzelcoachings bis hin zu einer IHK-Umschulung.

    Vorgestellt werden unter anderem:


  • die Umschulung zum Maschinen- und Anlagenführer mit IHK-Abschluss,

  • verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen, teilweise kombiniert mit Deutschförderung,

  • niedrigschwellige AVGS-Gruppenmaßnahmen zur beruflichen Orientierung, beispielsweise für Mütter sowie Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund,

  • unterschiedliche AVGS-Einzelcoachings,

  • Maßnahmen nach § 16k SGB II,

  • strategische Angebotsentwicklung und Netzwerkarbeit,

  • Erfahrungen mit der konkreten Umsetzung im vhs-Alltag.

  • Stellungnahme der Agentur für Arbeit


    Eine Stellungnahme der Agentur für Arbeit, Regionaldirektion Nord Durch Nadja Rocklage ergänzt den
    fachlichen Impuls um Perspektiven zu Förderinstrumenten, regionalen Bedarfen und der Zusammenarbeit mit Bildungsträgern.

    Fragen, Austausch und weiteres Vorgehen


    Abschließend werden offene Fragen, Chancen und mögliche Hürden gemeinsam diskutiert. Der Austausch dient außerdem dazu, nächste Schritte zu sammeln und mögliche Unterstützungs- und Vernetzungsstrukturen für interessierte Volkshochschulen in Mecklenburg-Vorpommern auszuloten.

    Ablauf


    13:00 Uhr
    Einführung in die AZAV – Christina Münster, Fachbereichsleitung Arbeit
    und Digitale Transformation des Volkshochschulverbandes

    13:15 Uhr
    Stellungnahme der Agentur für Arbeit – Dozent*in n. n.

    13:45 Uhr
    Praxisbericht der vhs ARBERLAND, Regen – Greta Brock

    14:45 Uhr
    Fragen, Austausch und weiteres Vorgehen

    15:30 Uhr
    Ende

    Vorbereitung


    Zur Vorbereitung werden das Handout zu „AZAV und vhs“ sowie das Video aus der Netzwerkgruppe „5 vor 12 – Smart Watch Beruf“ vom 30. November 2022 mit Winfried Krüger von der kvhs Ammerland empfohlen:
  • Handout: AZAV und vhs

  • Video: AZAV - ein Erfolgsmodell für die Volkshochschulen!?


  • Die Anmeldung zur Veranstaltung ist erforderlich. Für die Fachbereichsleitungen gilt die Veranstaltung als Bestandteil des Gesamtprogramms der Fachbereichsberatung